Saalbach-Hinterglemm – Mehr als legendär! Am 7. Februar bei ServusTV
Die FIS Alpine Ski WM hat begonnen – erstmals seit 34 Jahren wieder in Saalbach. Aus einem armen Bergbauerndorf hat sich eines der modernsten Skigebiete der Alpen entwickelt. Das Erfolgsgeheimnis? Hinter jedem Betrieb steckt eine einheimische Familie.

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Feriengut Hasenau in Hinterglemm und die Ossmannalm
„Vom Totengräber bis zum Bürgermeister heisst alles Hasenauer oder Gensbichler im Ort“, so Rupert Hasenauer vom Feriengut Hasenau in Hinterglemm. Er selbst hat sechs Geschwister, die alle in Sichtweite wohnen und Gäste beherbergen. Seine Frau Pamela, Hüttenwirtin auf der Ossmannalm, ist überzeugt: „Was man ausstrahlt, das kommt zu einem zurück“. Dank eines glücklichen Zufalls konnten sie und ihr Mann 2013 die Ossmannalm ersteigern, die versteckt im Talschluss von Saalbach-Hinterglemm liegt. Die Hütte ist die Einzige, die nur zu Fuß oder mit Skiern erreichbar ist. Hierher verirren sich nur wenige Touristen. Für Pamela ist es der schönste Ort im ganzen Tal.

Zu Walter und Bine Höll kommt man nur zu Fuß, mit Ski oder per Pistenraupe, sie betreiben eine von aktuell zwei Rodelstrecken in Saalbach-Hinterglemm. „Früher bin ich nach dem Aufstehen immer mit dem Akkubohrer herumgelaufen und hab alles zusammengeschraubt, damit wir Mittags wieder Tische hatten, auf denen gegessen werden konnte“, erinnert sich Walter an die Zeit, als sie eine der bestbesuchten Partyhütten Saalbachs waren.
Tipp: Den Podcast „Snow and Talk“ zur Ski-WM in Saalbach Hinterglemm gibt es hier zum Anhören!

Früher ein armes Bergbauerndorf, heute eines der modernsten Skigebiete Österreichs
„Was wir hier stehen haben, verdanken wir unseren Vorfahren. Wir waren früher ein Bergbauerndorf, ein armes. Der Tourismus hat uns schon raufgebracht“, sagt Michael Hasenauer, er ist Pistenraupenfahrer und Nebenerwerbslandwirt in Hinterglemm. 510 PS, 13 Tonnen schwer mit 4,5 Tonnen Zugkraft hat sein Arbeitsgerät – eine der Pistenraupen, die täglich die 270 Abfahrtskilometer im Skizirkus Saalbach Hinterglemm, Leogang, Fieberbrunn präparieren.




Per GPS-Sensor und Drohnenaufnahmen wird die Schneedecke zentimetergenau analysiert. So ist es möglich innerhalb weniger Stunden perfekt zu präparieren, sodass den Gästen schon am frühen Morgen wieder einwandfreie Bedingungen zur Verfügung stehen. Es sind die modernsten Geräte, die es auf den Markt gibt. „Wenn man 1965 eine Pistenraupe von heute gesehen hätte, hätte man gedacht, das ist ein Mondfahrzeug“, ist Wilfried Höller überzeugt. Er selbst ist Saalbachs erster Bergbahnenchef und lässt die Zeit von 1946, als der erste Schlepplift erbaut wurde, bis heute noch einmal Revue passieren.

Fritz Steger junior und senior haben in diesem Jahr einen beinharten Job. Sie sind die Pistenchefs auf der Weltmeisterstrecke am Zwölferkogel und somit für den optimalen Rennbedingungen zuständig. Die Vorbereitung der Strecke beginnt bereits mit Start der Wintersaison. „Man versucht, die beste Piste zu machen, sodass es für jeden fair ist und für jeden gut geht – aber dafür brauchst natürlich die Natur. Wenn es regnet, dann kannst gar nichts dafür und bist der Deschek, aber wenn es Minus sechs oder Minus acht Grad hat und das schönste Wetter ist, kannst auch nichts dafür, und es ist halt perfekt und passt. Ein Lob kriegen wir selten“, so fasst Fritz sen. seine Arbeit zusammen.
Heute ist Saalbach-Hinterglemm eines der berühmtesten Skigebiete in Österreich. Dank der Menschen, die seit Jahrzehnten unermüdlich daran arbeiten, das ultimative Wintererlebnis zu ermöglichen.
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