Basenfasten mit der heilsamen Knolle, dem Erdapfel
Erdäpfel gehören zu unseren wichtigsten Lebensmitteln. Aus gutem Grund: Sie sind reichan Vitaminen, Mineralstoffen, Stärke und Eiweiß. Das macht sie auch zu einem beliebten Mittel in der Naturheilkunde

Inhalt
Hilft bei: Sodbrennen, Kopfschmerzen.
Wirkung: Basenausgleichend, löst Verspannungen und Schmerzen, basenausgleichend.
Anwendung: Gekocht, gebraten, Saft, Wickel, Basenfasten.
Heilanwendung
Die stärkehaltigen Knollen drängen sich für ein Basenfasten geradezu auf. Wer seine Speisengrundlage zwei Wochen lang auf Erdäpfel umstellt, wird den angenehmen Effekt spüren.
Dabei können Erdäpfel gekocht oder vom Blech verzehrt und sogar mit Butter oder Öl zubereitete Varianten gewählt werden. Hierzu empfiehlt sich die Kombination mit Ei und Sauermilchprodukten.
Ein bewährtes Hausmittel gegen Sodbrennen ist ein Esslöffel vom Saft roher, geriebener Erdäpfel. In Einzelfällen ist der Saft schlecht bekömmlich, das bemerken die Betroffenen aber meist schon beim Schälen der Knollen – an den Händen.
Auch äußerliche Anwendungen mit Erdäpfeln haben ihren Platz in der Naturheilkunde. Die Scheiben von rohen Erdäpfeln wirken bei Kopfschmerzen angenehm kühl auf der Stirn.
Gekochte Erdäpfel werden hingegen für Körperwickel verwendet, die nachhaltig wärmen und die Ausscheidung anregen. So lösen sie Verspannungen und helfen bei Schmerzen durch Abnützungserscheinungen.
Wirkung
Erdäpfel sind kaliumreich.
Die Auswirkung auf den Säure-Basen-Haushalt ist beträchtlich – das macht Erdäpfel zum Basenausgleicher und zum geeigneten Begleiter für Fleisch, Ei, Fisch und Hülsenfrüchte.
Und sie bringen Ballaststoffe mit, die, je nach Zubereitung, sogar noch vermehrt werden können: Wenn am Vortag gekochte Knollen am nächsten Tag wieder aufgewärmt werden, bildet sich zusätzlich resistente Stärke. Diese wirkt wie ein Ballaststoff und ist unverdaulich. Es muss also kein grober Vollkornschrot gegessen werden, um die Sättigung zu verstärken.
Botanik
Die bei uns kultivierten Erdäpfel stammen von verschiedenen Landsorten ab, die in den Anden vom westlichen Venezuela und Argentinien bis ins südliche Chile vorkommen.
Wann, wie und durch wen die Knollen in die Alte Welt kamen, ist nicht genau geklärt.
Heute ist das Nachtschattengewächs jedenfalls in ganz Europa zu Hause und keimt auch in höheren Lagen, sobald das Thermometer einige Grade über null zeigt.
Die oberirdischen und alle grünen Teile der Pflanze – wie etwa die Keime der Knolle – sind für Menschen leicht giftig.
Geschichte der Kartoffel
Manchmal werden die Erdäpfel in Westösterreich noch „Weana“ genannt, hat es doch tatsächlich einen Erlass des Wiener Hofes gegeben, sie auf den Feldern verstärkt anzubauen.
Seit dem 17. Jahrhundert sind die Knollen ein wichtiges Grundnahrungsmittel. In den Nachkriegsjahren wurden allerdings noch doppelt so viele Erdäpfel gegessen wie heute.
Inhaltsstoffe
Die saftige Knolle besteht zu drei Viertel aus Wasser.
Sie liefert uns wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe, dazu noch Kohlenhydrate als Stärke und eine Portion Eiweiß.
Die biologische Wertigkeit von Erdäpfeleiweiß lässt sich in Kombinationen optimieren: So bringen uns Erdäpfelteig, Erdäpfel mit Spinat und Ei oder Erdäpfelpuffer das hochwertigste Protein überhaupt. Kein Fleisch kann eine solch hohe Dosis essenzieller Aminosäuren liefern wie die Kombination von Erdäpfeln und Ei.
Erdapfel-Wickel
5 Erdäpfel, in der Schale gekocht, Geschirrtuch, Wolltuch.
Die heißen Erdäpfel in das Geschirrtuch einschlagen und zwischen zwei Schneidbrettern zerdrücken. Bis zur verträglichen Wärmeabkühlen lassen, auf die betroffene Stelle auflegen und das Wolltuch darüberlegen.
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