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Garten

So erkennt man Bärlauch und vermeidet Verwechslungen

Von Anfang März weg lockt der Bärlauch einen Monat lang. Allzu leicht verwechselt man ihn mit seinen giftigen Weggefährten, dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlose. Mit diesen Tipps sollte das nicht passieren.

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Foto: Getty Images
Bei der Ernte von Bärlauch ist Vorsicht geboten. Es besteht Verwechselungsgefahr mit Maiglöckchen und Herbstzeitlose.

Auf der Frühlingspirsch nach köstlichem Bärlauch gibt es zwei gefährliche Verwechslungskandidaten: das Maiglöckerl und die Herbstzeitlose.

Grundlegend ist es wichtig:

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  • Die Blätter einzeln und nicht büschelweise zu sammeln.

  • Zu beachten, dass bei dem Zerreiben der Blätter zwischen den Fingern der intensive Lauchgeruch daran haften bleiben kann, was bei weiteren Proben zu Täuschungen führen kann.

  • Wenn man sich nicht ganz sicher ist, das Selbersammeln lieber bleiben zu lassen.

  • Empfohlen wird außerdem, den Bärlauch gründlich zu waschen, da er mit Fuchsbandwurm-Eiern verunreinigt sein könnte.

Die Herbstzeitlose

Viel gefährlicher als das Maiglöckchen ist die Herbstzeitlose, von deren Blättern bereits 60 Gramm tödlich sind.

  • Sie ist eine reine Wiesenpflanze, daher sollte man alles, was man auf der Wiese findet und das nach Bärlauch (der eher ein Waldbewohner ist) aussieht, stehen lassen.

  • Im Gegensatz zum Bärlauch haben Herbstzeitlosenblätter auch keinen erkennbaren Blattstiel.

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Foto: Getty Images
Die Herbstzeitlose - eine Verwechslung sollte unbedingt vermieden werden.

Das Maiglöckchen

Das Maiglöckchen sollte auch in keiner Suppe landen.

  • Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal: Beim Bärlauch sitzt jedes Blatt getrennt auf einem eigenen Stiel, beim Maiglöckchen wachsen immer zwei Blätter aus einer Blattscheide.

  • Nur auf den Knoblauchduft des Bärlauchs sollte man sich nicht verlassen, weil ja beim Pflücken auch die Finger den Geruch annehmen.

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Foto: Mauritius Images / Klaus Scholz
Das Maiglöckchen unterscheidet sich in einigen Merkmalen vom Bärlauch.

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Servus-Tipp: Die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) hat eine Info-Seite über den Bärlauch und seine giftigen Doppelgänger eingerichtet: www.ages.at/ages/ernaehrungssicherheit/pflanzliche-lebensmittel/baerlauch/ 

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