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Tiere

Warum springen Hasen besser als sie gehen?

Schnell, weit, hoch und gut gelaunt: die Frühlingsmomente der Kaninchen.

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Foto: Unsplash
Sobald Kaninchen im grünen Freilauf sind, toben sie sich so richtig aus.

Lange Ohren, große Sprünge

Wer Kaninchen hat, kennt diese ganz speziellen Frühlingsmomente: Sobald die Tiere im grünen Freilauf sind, toben sie sich so richtig aus. Manche Besitzer sprechen von den „narrischen fünf Minuten“, die man auch von anderen Tieren kennt.

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Um zu verstehen, warum das so wichtig ist, hilft es, die körperlichen Leistungen von Kaninchen zu kennen:

  • Ihre Hinterläufe sind etwa doppelt so lang wie die Vorderläufe, das ist schlecht zum Gehen, aber ideal zum Hoppeln.

  • Beim gemütlichen Hoppeln legt ein Kaninchen mehr als die doppelte Körperlänge zurück: Ein 30 Zentimeter langes Tier bewegt sich mit einem entspannten Hoppelsprung etwa 70 Zentimeter weit fort.

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Auf der Flucht

Ist ein Kaninchen auf der Flucht, werden die Hoppelsprünge wesentlich größer.

  • Dabei streckt es die Vorderbeine fast waagrecht nach vorn und taucht mit den muskulösen Hinterbeinen an.

  • Dann stößt es sich mit den Vorderfüßchen kurz ab, katapultiert die Hinterbeine nach vorn und taucht erneut an.

  • So legt ein flüchtendes Kaninchen mit einem Sprung etwa das Fünffache seiner Körperlänge zurück und erreicht kurzfristig Spitzengeschwindigkeiten bis zu 40 km/h.

Der Fuchs schafft dieses Tempo aber auch. Deshalb eignete sich das Kaninchen zusätzlich das berühmte Hakenschlagen an.

Nebenbei springen Kaninchen auch für ihr Leben gern. Sind sie übermütig und gut gelaunt, vollführen sie spektakuläre Luftsprünge aus dem Stand. Der Weltrekord in Sachen Kaninchen-Wettkampf: Im Hochsprung liegt er bei 99,5 Zentimeter.

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